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Kühlen und heizen mit Natürlichen Kältemitteln

  • Die zukunftsorientierte und nachhaltige Möglichkeit zur Kühlung
  • Ein weiterer Beitrag zur Erfüllung der Scope-Bedingungen Ihrer CO2-Bilanz im Unternehmen
  • Ein Bonus für Ihr Nachhaltigkeitsmarketing
  • Die Umrüstung auf Natürliche Kältemittel ist förderfähig – wir informieren Sie gerne

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07959/2014
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Wir beraten Sie unverbindlich vor Ort.

Warum wir von KWE das Kühlen mit Natürlichen Kältemitteln empfehlen?

Natürliche Kältemittel enthalten, im Gegensatz zu herkömmlichen, keine Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW). Letztere sind Treibhausgase, die bereits seit Ende der 1980er-Jahre verboten sind. Trotz des Verbots zirkuliert dieses Gas noch in einer Vielzahl von Kälte- und Klimaanlagen. FCKW schädigt nachweislich sehr stark die Ozonschicht. Gemäß der von der Europäischen Union erarbeiteten F-Gaseverordnung, sollen die Produktion, das Inverkehrbringen, sowie der Anlagenbetrieb von Kältemitteln mit FCKW-haltigen Kältemitteln sukzessive verringert werden und letztlich ganz entfallen. Durch die Wahl einer Kühlanlagentechnik, die mit Natürlichen Kältemitteln betrieben wird, entscheiden Sie sich somit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Technologie.

Mehr Informationen

Die entstehende Umweltbelastung durch ein Kältemittel wird durch den sogenannten GWP-Wert (global warming potential) dokumentiert.

Jedem Typ eines Kältemittels wird ein solcher GWP-Wert zugeordnet und drückt ein sogenanntes CO2-Äquivalent aus. Wenn man beim Beispiel des Kältemittel R134a bleibt, hat diese einen GWP-Wert von 1430.

Was bedeutet dieser Wert im Detail?

Tritt das Kältemittel R134a aus einer Anlage aus (durch Defekt, Undichtigkeit, etc.), ist der Treibhauseffekt in unserer Atmosphäre 1430-fach höher als die gleiche Menge Kohlendioxid die in die Atmosphäre gelangt. Dabei bezieht sich diese Angabe auf einen Zeithorizont von 100 Jahren.

Das bedeutet: Umso niedriger der GWP-Wert ist, desto umweltverträglicher und eben auch langfristig nachhaltiger ist das entsprechende Kältemittel.

Welche Ziele werden bereits verfolgt?

Mit der F-Gaseverordnung wird das Ziel verfolgt, die Verwendung fluorierter Treibhausgase
(sogenannte F-Gase) und die Emissionen daraus, bis zum Jahr 2030 um 70 Prozent gegenüber
dem Jahr 1990 zu reduzieren
.

Unser Tipp: Handeln Sie bereits frühzeitig und lassen Sie sich bei der Umstellung auf ein Natürliches Kältemittel von einem qualifizierten Partner wie der KWE Kältetechnik beraten.

Wie läuft die Umstellung lt. der F-Gaseverordnung ab?

Schritt 1
Festlegung GWP-Höchstwert für Kältemittel

In der Verordnung wird ein GWP-Wert festgelegt, bei dem alle eingesetzten Kältemittel die über diesem Wert liegen sukzessive auslaufen sollen.

Schritt 2
Einschränkung der Produktionsmenge beim Hersteller

Im zweiten Schritt wird jährlich die erlaubte Produktionsmenge der Hersteller für diese Kältemittel eingeschränkt. Was zu einer zwangsläufigen Preissteigerung dieser Kältemittel führen wird, was dann auch die Unternehmen betrifft, die diese Kältemittel noch im Einsatz haben.

Schritt 3
Nachfüllungen nur noch mit Recyclat alter Kältemittel

Es ist geplant, dass Nachfüllungen in bestehende Anlagen (z.B. auf Grund eines Defekts in der Anlage bei dem Kältemittel entweicht), nur noch Recyclat verwendet werden. Recyclat ist altes Kältemittel, welches aus ausgebauten bzw. deinstallierten Anlagen gewinnt und wieder aufbereitet als Nachfüllungen einsetzt.

Schritt 4
Bestehende Anlagen dürfen nicht mehr repariert werden

Im letzten Schritt dürfen Anlagen, welche die nicht mehr erlaubten Kältemittel noch im Einsatz haben, zwar noch weiter laufen (Bestandsschutz). Es ist jedoch nicht mehr erlaubt Reparaturen an der Anlage durchzuführen. Somit muss der Austausch durch ein Neugerät erfolgen.

Ziel der F-Gaseverordnung ist, dass langfristig nur noch Kältemittel mit einem GWP von 0 auf dem Markt sind.

Anmerkung: Dieses Ziel ist noch eine Vision, weil nicht für alle notwendigen, technischen Einsatzgebiete Kältemittel mit GWP 0 zur Verfügung stehen, die die notwendigen chemischen und physikalischen Eigenschaften bieten können.

Sie wollen nicht von der F-Gaseverordnung betroffen sein?

Dann können Sie bereits jetzt handeln und auf Natürliche Kältemittel umsteigen.

Wir von KWE beraten Sie gerne zum Natürlichen Kältemitteln, damit Sie in Ihrem Unternehmen auch für die Zukunft gut gerüstet sind.

Als Natürliche Kältemittel werden alle Kältemittel mit einem GWP um den Wert 0 bezeichnet und sind somit nicht von der F-Gaseverordnung betroffen (z.B. R290 Propan, R600 oder auch R744 CO2). Der Einsatz dieser Kältemittel erfordert spezielles Know How für Planung, Installation, Wartung und Reparatur sowie zu begleitenden Sicherheitseinrichtungen.

Mit unserem speziellen Wissen zu diesen Themen beraten wir Sie gerne.

Wo können Natürliche Kältemittel
eingesetzt werden?

Kältemittel R290 Propan

Das Kältemittel R290 wird heutzutage vor allem in folgenden Bereichen eingesetzt:

Weitere Einsatzgebiete können im Bereich der Kühlung von Produktionsprozessen und weiteren Industriekühlungen/Industriekälte liegen.

Das Kältemittel kann grundsätzlich viele herkömmliche Kältemittel ersetzen. Jedoch sind häufig, auf Grund der Brennbarkeit, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, die die Anwendungsmöglichkeiten wieder beschränken bzw. das Kühl-/Heizsystem komplexer machen.

Anmerkung: Die Verdampfungstemperatur ist nicht gleich der Temperatur der Umgebung, des Fertigungsprozesses oder des Kühlgutes. Aus der Verdampfungstemperatur wird, zusammen mit anderen Faktoren wie z.B. Wärmemenge und Druck, das Individuelle Ziel für Ihre Anforderung errechnet.

Kältemittel R744 CO2

Die Verwendung von R744 als Kältemittel findet hauptsächlich in folgenden Bereichen statt:

  • Gewerbekühlung
  • Industriekälte
  • Wärmepumpe für die Brauchwassererzeugung

Durch die notwendigen hohen Drucklagen sowie die ebenfalls notwendigen hohen Temperaturdifferenzen zwischen Vor- und Rücklauf konzentriert sich der Einsatz auf Anwendungen, die diese Bedingungen erfüllen. Genannt seien z. B. Kühlung und Tiefkühlung frischer Lebensmittel (Fleisch, Milcherzeugnisse, Gemüse) im Bereich Lebensmittelhandel und -produktion. Weiter die Erzeugung von warmen Schwimmbadwasser in Hotels oder Anwendungen in industriellen Produktionsprozessen, die einer hohen Temperaturdifferenz bedürfen.

Verdampfungstemperatur: -40 ˚C bis +5 ˚C

Anmerkung: Die Verdampfungstemperatur ist nicht gleich der Temperatur der Umgebung des Fertigungsprozesses oder des Kühlgutes. Aus der Verdampfungstemperatur wird, zusammen mit anderen Faktoren, wie z.B. Wärmemenge und Druck, das Individuelle Ziel für Ihre Anforderung errechnet.

Erläuterung Sicherheitsklassen der Kältemittel Propan und CO2

  • R290 Propan und R600 Butan sind sogenannte A3-Kältemittel (geringe Giftigkeit, aber hohe Brennbarkeit).
  • Demgegenüber ist C02 ein A1 Kältemittel. Geringe Giftigkeit, geringe Brennbarkeit.

Förderung für Anlagentechnik mit Natürlichen Kältemitteln

Anlagen für Natürliche Kältemittel sind grundsätzlich förderfähig:
https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/amtliche-veroeffentlichung?1

Fragen zum Kühlen mit natürlichen Kältemitteln?

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Natürliche Kältemittel und planen den Umstieg mit Ihnen.

Unser Anspruch: bestmöglicher Service im Bereich Natürliche Kältemittel.

Mit starken Partner beraten wir Sie rund um die Umstellung auf Natürliche Kältemittel für Ihr Unternehmen. Dabei berücksichtigen wir immer die Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort. Unsere erfahren Techniker unterstützen Sie nach exakter Planung im Vorfeld bei der Umstellung der Anlagen. Eine Vielzahl von Details, basierend auf unserer langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Industrie- und Gewerbekunden, sowie der stetigen Weiterbildung unserer Mitarbeiter, gehören hier dazu.

Experten für Klima, Energie und Kühlung
Unser Team für Sie vor Ort
25 Jahre Mitgliedschaft in der Landesinnung
Eintragungsurkunde in das Register der Unionsmarken
Zertifikat gemäß § 6 der Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Für Sie vor Ort – in Stuttgart und Frankenhardt-Gründelhardt


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